Malaria ist eine globale Bedrohung,
die in mehr als 100 Ländern der Welt gegenwärtig
ist. Jährlich infizieren sich insgesamt
500 Millionen Menschen. Jeden Tag sterben 3.000
Kinder an der Krankheit, das sind über
eine Million im Jahr. Es trifft überwiegend
Kinder südlich der Sahara. Blutarmut, zu
geringes Gewicht bei der Geburt und viele andere
chronische Krankheiten sind mit der Infektion
eng verbunden.
Besonders häufig ist die Übertragung
von Malaria von schwangeren Müttern auf
ihre Kinder.
In den letzten Jahren haben sich zunehmend behandlungsresistente
Malariaerreger entwickelt, dies stellt AMREF
vor eine noch größere Herausforderung.
Ungenügende Behandlung und Versorgung,
Eigendiagnose, falsche Dosierung und unzureichende
Medikamente sind die Gründe warum die durch
Malaria bedingten Todesfälle in manchen
Gegenden Afrikas derzeit rasant ansteigen. Wie
immer trifft es die überbevölkerten,
armen ländlichen Gegenden.
Unsere Arbeit konzentriert sich auf die, die
am meisten durch die Malaria gefährdet
sind, schwangere Mütter und Kleinkinder.
Nachdem eingehende Untersuchungen ergeben haben,
dass mit Insektengift behandelte Moskitonetze
das einfachste Mittel gegen eine Infektion sind,
geht AMREF nun voran und versorgt die Zielgruppen
mit den Netzen.
Außerdem ist herausgefunden worden, dass
die Medikamente eher an Verkaufsbuden gekauft
werden als in Apotheken und Krankenhäusern.
Daraufhin wurde ein Programm entwickelt, um
den Verkäufern in den Kiosken bei zubringen,
wie die Arzneimittel zu verschreiben sind. Mit
Erfolg: die korrekte Abgabe von Malaria Präparaten
stieg um 150% in dem untersuchten Gebiet.
Malaria Projekte von AMREF Deutschland
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in Kenia, Tansania und Uganda
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