| Ausbildung
ist der Schlüssel zu einem besseren
Leben. Dies bewahrheitet sich gerade,
wenn es um Gesundheit in Afrika geht,
denn besonders südlich der Sahara
können viele lebensbedrohliche
Krankheiten durch Aufklärung über
Vorsorgemaßnahmen vermieden werden.
Es fehlt jedoch überall an Personal
mit fundiertem medizinischen Wissen,
denn oft gibt es nur einen Arzt für
100.000 Einwohner.
Schwerpunktmäßig bildet AMREF
daher „community health worker“
aus, die sogenannten Gesundheitshelfer,
die in den Gemeinschaften leben und
die Patienten zu Hause behandeln und
aufklären können, denn nur
20% der medizinischen Versorgung findet
in Afrika in Hospitälern statt,
da die Wege zu weit und die Behandlung
zu teuer ist.
Langfristig erhofft sich AMREF,
durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen
Regierungen und den Dorfgemeinschaften,
ein effektives Gesundheitssystem entwickeln
zu können, das an die örtlichen
Kulturen und Möglichkeiten angepasst
ist.
Das Trainingsprogramm von AMREF erreicht
nicht nur Ost- und Südafrika. Bisher
haben bereits 21 afrikanische Nationen
ihre Gesundheitshelfer an unserem einjährigen
Diplom-Kurs für „community
health“ teilnehmen lassen, der
auch praktische Trainingseinheiten beinhaltet.
Das Internationale Trainingscenter
hat eine sehr gut ausgestattete Bücherei
und es werden regelmäßig
Fernkurse angeboten. Kleine Trainingseinheiten
in Tansania, Uganda und im südlichen
Sudan machen es leichter für Einheimische,
an unseren Ausbildungsprogrammen teilzunehmen.
Zu den wichtigsten Kunden unserer Ausbildungsabteilung
gehört das UNHCR, der Rat der kenianischen
Krankenschwestern und das Gesundheitsministerium
von Uganda. Egal ob Training von Gesundheitshelfern
in Flüchtlingslagern, Fernkurse
für Krankenschwestern oder Fernkurse
für ländliche Gesundheitshelfer,
AMREF ist bekannt für fundierte
Ausbildung im medizinischen Bereich.
Die Summe aller Absolventen des AMREF
Trainingszentrum haben in 26 Jahren
die Leben von 9 Millionen Menschen berührt.
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