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Wasser und Hygiene
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Wasser und Hygiene
Der Zugang zu ausreichend sauberen Wasser und zu sanitären Anlagen ist ein Grundbedürfnis und das Recht eines jeden Menschen. Es sind die Voraussetzung für die Würde und die Gesundheit eines jeden Menschen.
Wasser und Hygiene

Wasser ist Leben – diese einfache Wahrheit gilt nirgendwo mehr als im ländlichen Afrika.
Deswegen arbeitet AMREF zusammen mit den Dorfgemeinschaften, um Zugang zu sauberen, verlässlichen und zukunftsfähigen Wasserquellen zu schaffen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermutet, dass 2003 ungefähr 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberen Wasser hatten und 2,4 Milliarden ohne sanitäre Anlagen lebten.

Der Mangel an sauberem Wasser und das Fehlen sanitärer Anlagen bereiten den Boden für eine große Anzahl von Krankheiten.
Dazu gehören Cholera, Gelbfieber, die Schlafkrankheit, Trachoma, der Guinea Wurm, Billharziose und viele andere mehr.

Am häufigsten ist schmutziges Wasser jedoch die Ursache für eine gewöhnliche Diarrhö, in Afrika die häufigste Todesursache bei Kindern nach Malaria.

Wir möchten die Verbreitung der „waterborne diseases“ verringern und die hygienischen Zustände in den verarmten Gegenden von Afrika verbessern, indem wir sie mit sauberem Wasser und sanitären Anlagen versorgen.
Damit die Gemeinschaften die Brunnen und die hygienischen Einrichtungen auch Instand halten können, stellen wir Teams aus Einheimischen zusammen, die für die Funktionsfähigkeit verantwortlich sind.

Unser Ziel ist, dass die Gemeinschaften in Zukunft selbst in der Lage sind, saubere Wassersysteme zu bauen und Instandzuhalten, die den örtlichen Gegebenheiten angemessen sind.
Wenn wir den Menschen helfen zu begreifen, wie wichtig sauberes Wasser ist, dann können wir den Teufelskreis der Krankheiten durchbrechen.

Egal ob in Slums oder Nomadengebieten, AMREF hat mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung ökonomischer und langfristiger Lösungen, um Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen.
Die Basis dieser Erfahrung ist die Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinschaften und den örtlichen Ministerien.

Zur Zeit ist AMREF dabei, ein System zu entwickeln, das in Zukunft dafür sorgt, dass Wasserpumpen und Brunnen, die von den Regierungen und Hilfsorganisationen gebaut wurden, unter örtlicher Verwaltung funktionsfähig gehalten werden.
Damit wollen wir das chronische Versagen der Pumpen auf dem ganzen Kontinent in den Griff bekommen.







 
Unsere erste Mission
1957 besuchte Michael Wood, einer der drei Chirugen, die AMREF gründeten, den berühmten Albert Schweitzer in seinem Lepra-Missions Hospital in Lambarene, Westafrika.
„Wie können wir die 80% der Afrikaner medizinisch versorgen, die nicht die städtischen Einrichtungen erreichen“, fragte Wood.
„Benutze die Möglichkeiten unserer Zeit“, war die Antwort von Schweitzer.
Flugzeuge und Funkgeräte waren damals die Mittel der Zeit und wurden die Grundlage unserer Arbeit.






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