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G8-Gipfel
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Die Beschlüsse
vom G8 –Gipfel
in Heiligendamm machen es der ganzen Welt
deutlich: die Ausbildung von Community
Health Workern ist eine wichtige Investition
zur Verbesserung der Gesundheitssituation
in den afrikanischen Ländern südlich
des Äquators.
Zwar entwickeln sich die Großstädte
in Afrika in einem rasanten
Tempo, dieser Fortschritt hat jedoch die
ländlichen, unzugänglichen Gebieten
nicht erreicht und wegen der fehlender
Straßen hat sich die gravierende
Situation der medizinischen Unterversorgung
kaum verändert, so dass in manchen
Gebieten nur ein Arzt auf mehrere hunderttausend
Menschen kommt.
Eine dauerhafte Entwicklung auch der abgelegenen
Gebiete kann sich in Afrika nur einstellen,
wenn es gesunde Menschen gibt, die für
ihren eigenen Lebensunterhalt arbeiten
können.
Dieser Erkenntnis folgt AMREF
seit über 30 Jahren. Schon der Gründer,
Sir Michael Wood, hat während seiner
Visiten in den Buschhospitälern realisiert,
dass das fehlende medizinische Personal
ein großes Problem in Afrika ist
und so startete er das erste Projekt zur
Ausbildung von Community Health Workern
in den 70er Jahren. Seit dieser Zeit hat
sich die AMREF Trainingsschool zu einer
weltweit anerkannten Ausbildungsstätte
für Gesundheitshelfer entfaltet.
(Zur Erinnerung: Auch das vom BMZ ( Bundesministerium
für wirtschaftliche Entwicklung und
Zusammenarbeit) finanzierte Projekt zur
Ausbildung von Behandlern in der AIDS-Therapie
(ARV-Therapie) findet in diesem Sinne
statt) AMREF´s
50 Jahre Erfahrung als Gesundheitsentwicklungshilfeorganisation
belegt, dass keine Gemeinschaft in Ostafrika
mit der anderen vergleichbar ist. Die
verschiedenen Kulturen der Stämme,
geografische Diskrepanzen und vollkommen
unterschiedliche Lebensbedingungen machen
es notwendig, dass man die Programme jeweils
an die verschiedenen Bedürfnisse
anpasst.
Und mehr noch, AMREF geht in die Dörfer
und sucht dort nach geeigneten Kandidaten,
bildet sie aus und schickt sie wieder
zurück, damit sie anschließend,
als Einheimische anerkannt, ihre Nachbarn,
Freunde und Verwandten behandeln können.
Durch diesen Ansatz sind die von AMREF
ausgebildeten Community Healh
Worker eine Garantie für
eine gute Entwicklung.
Zusätzlich gehört es zur Strategie
von AMREF länderweit mehr Gesundheitsstationen
zu errichten, um den Menschen auch in
den entlegenen Gebieten eine Anlaufstelle
zu bieten, um sich behandeln zu lassen.
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Von der
Vision dreier Chirurgen
am Fuße des Kilimandscharo zu einer
internationalen afrikanischen Hilfsorganisation,
die Geschichte von AMREF
ist faszinierend. >>
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