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School Health
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AMREF
Schulprogramme für ein besseres Leben
Staub, verdorrte Vegetation
und Wasserknappheit –
unter diesen harschen Bedingungen leben
geschätzte 180.000 Menschen auf einem
Gebiet von 2.640 km2 in Magadi und Ngong
im Südwesten von Kenia. 75
Prozent von ihnen führen
ein Nomadenleben.
Die Dorfgemeinschaften leben in so genannten
Manjattas. Das sind kreisförmig angeordnete,
mit einem Dornwall zum Schutz vor wilden
Tieren umgebene runde Lehmhütten.
In jeder Hütte befindet sich im Inneren
eine Feuerstelle. Wegen des trockenen
bis halbtrockenen Klimas ist der Anbau
von Gemüse und Getreide kaum möglich
und so haben die Viehherden für die
Familien eine große Bedeutung.
Die Mission und das Ziel von AMREF
ist es, die Gesundheit der Bevölkerung
zu verbessern, denn nur gesunde Menschen
können den Teufelskreis der Armut
durchbrechen. Die AMREF Gesundheitshelfer
haben durch langjährige Erfahrung
erkannt, dass ein erfolgreicher Weg für
die gesundheitliche Aufklärung die
Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern
ist. Denn was in jungen Jahren gelernt
wird, ist prägend für das spätere
Leben. So entstand das “School Health
Programme in Magadi and Ngong“.
In 70 Grundschulen und Gymnasien lernen
Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren
den Umgang mit Hygiene. Gleichzeitig versuchen
die Gesundheitshelfer ihnen Verantwortungsgefühl
zu vermitteln: Die Aufgabe der Heranwachsenden
soll es nicht nur sein, das Erlernte selbst
anzuwenden, sondern das Wissen auch in
die Familien und Dorfgemeinschaften weiter
zu tragen.
Im Projektgebiet kommt besonders häufig
die Augenkrankheit Trachoma vor, die oft
zu Blindheit führt.
Die Ursache hierfür liegt in dem
engen Zusammenleben mit ihren Tieren,
denn Trachoma wird durch die unzähligen
Fliegen übertragen. Die Schüler
lernen, dass die beste Prävention
gegen die Krankheit das tägliche
Waschen der Augen mit sauberem Wasser
ist.
Die Bevölkerung hat außerdem
mit Malaria, Atemwegs- und Durchfallerkrankungen
zu kämpfen. Die Sterblichkeit insbesondere
der Kleinkinder ist sehr hoch, so dass
es die Hauptaufgabe der Community Health
Worker ist, jede Form von Prävention
vorzuschlagen. Die Verteilung von Hunderten
von Moskitonetzen ist ein Weg die Malaria
zu bekämpfen, die Durchfallerkrankungen
sind leicht durch Erziehung zur Hygiene
vermeidbar.
Auch der Kampf gegen AIDS
geht weiter. Seit es die Pandemie gibt,
haben die AMREF Community Health Worker
Sexualunterricht eingeführt. Mädchen
und Jungen werden für diesen Unterricht
getrennt und über verantwortungsvollen
Umgang mit Geschlechtsverkehr und über
sexuell übertragbare Krankheiten
aufgeklärt. Viele Klassen schreiben
kleine Theaterstücke oder verfassen
Lieder, um das Gelernte anschaulich weiterzugeben
und spielerisch zu vermitteln.
Zum Programm von AMREF gehört es
auch, mit der Tradition zu brechen: Mädchen
spielen in Magadi und Ngong eine untergeordnete
Rolle in der Gesellschaft. Ihre Bildung
wird meistens vernachlässigt. Das
soll sich ändern. Gezielt sprechen
wir mit Mädchen über Hygiene,
Ernährung, über Anbau von Gemüse
und auch über die Freude, ein paar
eigene Hühner zu besitzen.
Das “School Health Programm“
führt Schritt um Schritt zu einer
Verbesserung des Gesundheitswesens in
Magadi und Ngong. AMREF ist hierfür
auf weitere Spendengelder
angewiesen.
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Unsere
große Stärke
AMREF hat das Potential
der afrikanischen Gemeinschaften erkannt.
Ein Community Health Worker in Uganda
hat unsere Herangehensweise einmal mit
der eines Messerschleifers verglichen:
Bis AMREF kam und uns geschliffen hat
waren stumpfe Werkzeuge und wussten nicht
wozu wir fähig sind.
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