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Malaria
Hilfe für 80.000 Kleinkinder jährlich
Malaria Projekt in Mtwara, Südtansania
Mitfinanziert von der EU

Malaria
Hilfe für 80.000 Kleinkinder jährlich
Malaria Projekt in Mtwara, Südtansania Mitfinanziert von der EU.

Hintergrund:
Jedes Jahr erliegen mehr als eine Million Menschen weltweit den Folgen von Malaria, 90% davon in Afrika.
Allein In Tansania sterben jährlich 125000 Menschen an Malaria, darunter 80.000 Kinder. Kinder unter fünf Jahren, schwangere Frauen und Menschen, die mit HIV/AIDS leben, sind besonders gefährdet wegen ihres schwachen oder unreifen Immunsystems.

In Mtwara, einem der ärmsten Bezirke von Tansania, stirbt sogar jedes fünfte Kind an Malaria bevor es seinen fünften Geburtstag erlebt. Die Kindersterblichkeit in diesem Gebiet ist doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt.

Dabei ist es einfach eine Infektion zu vermeiden, wenn man nachts unter Moskitonetzen schläft, die mit Insektizid behandelt sind.
Und auch im Falle der Erkrankung bestehen sehr gute Heilungschancen, wenn eine prompte Behandlung mit effektiven Medikamenten erfolgt. Allerdings wissen insbesondere die Risikogruppen oft nicht wie man sich vor Malaria bewahrt oder sie haben keine Möglichkeit Netze und Arzneimittel zu bekommen.

Fischer, zum Beispiel, benutzen die Moskitonetze zum fischen, da sie nicht verstehen, wie sie ihre Kinder mit den Netzen schützen können und zusätzlich zu sehr damit beschäftigt sind für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Viele Eltern erkennen Symptome von Malaria nicht und auch wenn sie sie identifizieren, schaffen sie es nicht, ihre Kinder während den entscheidenden 24 Stunden in ein Hospital zu bringen.

Erschwerend kommt hinzu, dass in Mtwara nur wenige Menschen lesen können, ausgebildetes medizinisches Personal ist selten und der Zugang zu Medikamenten in den ländlichen Gebieten ist äußerst schwierig.

Ziel:
Das Hauptziel dieses Projektes ist es die Kindersterblichkeit in Mtwara erheblich zu reduzieren, indem der Zugang zu Gesundheitszentren und deren Ausstattung im ganzen Bezirk verbessert wird. Es werden Gesundheitshelfer ausgebildet, die die Ursachen und Symptome der Malaria erkennen und so die Bevölkerung, insbesondere die Kinder, besser vor Malaria und anderen Krankheiten bewahren können. Im Zuge dessen wird auch der Zugang zu den Arzneien vereinfacht.

Wie in allen Projekten von AMREF ist die Beteiligung der Dorfgemeinschaften und die Übernahme von Verantwortung ein Eckpfeiler des Konzeptes. Indem sie die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen, lernen die Menschen vor Ort sich auch gegen Malaria zu schützen, wenn das Projekt nach drei Jahren beendet ist. Damit wirkt sich die Zusammenarbeit langfristig lebensrettend aus.

Das Projekt ist der Beginn für eine breit angelegte Partnerschaft mit Mtwara, um die Gesundheit der Menschen in dieser entlegenen Region nachhaltig zu verbessern.
Malaria, als häufigste Krankheitsursache, ist nur der erste Aufhänger, AMREF wird von hier aus eng mit der örtlichen Regierung zusammenarbeiten und sich auch anderen Gesundheitsthemen zuwenden.
So wird zum Ende des Jahres 2007 ein Wasser-Projekt in Tansania gestartet, das ebenfalls von der EU mitfinanziert wird.



 
Spendenkonto:

Hypovereinsbank München
BLZ 70020270
Konto-Nr. 329488
 


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