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den entlegenen Gebieten Ostafrikas
stellen operativ-chirurgische Dienste
immer noch ein Problem dar. Das Budget
der ländlichen Krankenhäuser
ist sehr niedrig und es mangelt an medizinischen
Geräten und ausgebildetem Personal.
Viele Krankheiten können nicht,
oder nur sehr schlecht behandelt werden.
Um den Patienten zu helfen und um das
Personal zu unterstützen, fliegt
das AMREF Chirurgen
Outreach Team regelmässig zu entlegenen
Buschhopitälern, die meist mehr
als 500 km von Nairobi entfernt sind.
AMREF hat dafür drei Chirurgen:
einen Urologen, Dr. John Wachira (eines
der angesehensten Urologen Ostafrikas,
der durch die Spende eines Endoskopes
von AMREF Deutschland auch schwierigste
Fälle behandeln kann), einen Allgemeinchirurgen,
Dr. Tom Raassen und einen plastischen
Chirurgen, Dr. Asrat Mengiste (sein
Projekt zur Behandlung von Leprapatienten
wird vom Deutsch Lepra- und Tuberkulose
Hilfe e.V.(DAHW) unterstützt).
Außer der konkreten Hilfe in Form
von Operationen und Behandlungen, bilden
AMREF’s Chirurgen das Personal
vor Ort weiter, um dieses auf den neusten
medizinischen Stand zu bringen.
Seit vielen Jahren involviert die AMREF
auch Spezialisten aus Nairobi in das
Outreach Projekt. Diese Fachkräfte
aus den städtischen Krankenhäusern
(Kinderärzte, Orthopäden,
etc.) greifen bei Notfällen ein,
haben eine beratende Tätigkeit
und bilden bei ihren Besuchen ebenfalls
das Personal der Missionen fort.
AMREF Deutschland,
zusammen mit dem bischöflichen
Missionswerk für Kinder(Die Sternsinger)
unterstützt Aktivitäten, die
speziell Kindern zugute kommen. Kinder
machen immer 50% der Patienten in den
ländlichen Gegenden aus, da 40%
der ostafrikanischen Bevölkerung
unter 15 Jahren ist. Diese Kinder werden
den Chirurgen oft mit schwersten Missbildungen
und angeborenen Behinderungen (Hasenscharte,
Klumpfüsse, Verwachsungen des Halses,
der Beine und Arme aufgrund von Verletzungen)
gebracht.
Diesem Projekt kommt auch der Erlös
des jährlichen AMREF Flying
Doctor Golfcup zu Gute.
Im Jahr 2006 beförderten 127
Flüge die Outreach Spezialisten
zu 110 Krankenhäusern. 6110
Patienten wurden hierbei operiert
und 19630 Untersuchungen vorgenommen.
Diese Zahlen haben sich seit 2001 verdoppelt
bzw. verdreifacht.
Zusätzlich wurden insgesamt 10044
Stunden
der Aus- und Fortbildung medizinischen
Fachkräfte vor Ort gewidmet.
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