Die Juakali drummers

Auch das ist AMREF:
Nicht nur medizinische Versorgung. Hier ein Beispiel, wie Strassenkindern in Dagoretti, einem Slum in Nairobi, durch Musik eine Möglichkeit zur pädagogischen Rehabilitation gegeben wird: Die Juakali drummers

Kenia droht eine humanitäre Katastrophe

Herbst 2009: Kenia droht eine humanitäre Katastrophe.
Nach 18 Monaten ohne Regen sind nun für Oktober und November „El Nino“-artige Regenfälle vorhergesagt.

Unterstützen Sie AMREF, durch unsere
„Water & Sanitation“-Projekte den Menschen in Kenia Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

AMREF führt seit Jahren „Water&Sanitation“-Projekte durch. Durch Trinkwassergewinnung, -aufbereitung und –verteilung, sowie durch Hygieneaufklärung und Prophylaxe hilft AMREF, den Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Doch eine 18monatige Dürre erschwert unsere Bemühungen.
Nach der langen Zeit der Trockenheit sind nun sintflutartige Regenfälle vorhergesagt. Der Ausbruch von Epidemien droht. Wasser- und Pfützenkeime können schwere Durchfallerkrankungen verursachen. Die neu entstehenden Feuchtgebiete werden zur Brutstätte von Mosquitos, die Malaria übertragen können.

Unterstützen Sie AMREF durch Ihre Spende, um die drohende humanitäre Katastrophe in Kenia zu bekämpfen.

Spendenkonto: Hypovereinsbank München
BLZ 70020270
Konto-Nr. 329488

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Wir danken Ihnen im Namen der Menschen in Afrika.

G8-Gipfel

Die Beschlüsse vom G8–Gipfel in Heiligendamm machen es der ganzen Welt deutlich: die Ausbildung von Community Health Workern ist eine wichtige Investition zur Verbesserung der Gesundheitssituation in den afrikanischen Ländern südlich des Äquators.

Zwar entwickeln sich die Großstädte in Afrika in einem rasanten Tempo, dieser Fortschritt hat jedoch die ländlichen, unzugänglichen Gebieten nicht erreicht und wegen der fehlender Straßen hat sich die gravierende Situation der medizinischen Unterversorgung kaum verändert, so dass in manchen Gebieten nur ein Arzt auf mehrere hunderttausend Menschen kommt.

Eine dauerhafte Entwicklung auch der abgelegenen Gebiete kann sich in Afrika nur einstellen, wenn es gesunde Menschen gibt, die für ihren eigenen Lebensunterhalt arbeiten können.
Dieser Erkenntnis folgt AMREF seit über 30 Jahren. Schon der Gründer, Sir Michael Wood, hat während seiner Visiten in den Buschhospitälern realisiert, dass das fehlende medizinische Personal ein großes Problem in Afrika ist und so startete er das erste Projekt zur Ausbildung von Community Health Workern in den 70er Jahren. Seit dieser Zeit hat sich die AMREF Trainingsschool zu einer weltweit anerkannten Ausbildungsstätte für Gesundheitshelfer entfaltet.
(Zur Erinnerung: Auch das vom BMZ ( Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit) finanzierte Projekt zur Ausbildung von Behandlern in der AIDS-Therapie (ARV-Therapie) findet in diesem Sinne statt)

AMREF´s 50 Jahre Erfahrung als Gesundheitsentwicklungshilfeorganisation belegt, dass keine Gemeinschaft in Ostafrika mit der anderen vergleichbar ist. Die verschiedenen Kulturen der Stämme, geografische Diskrepanzen und vollkommen unterschiedliche Lebensbedingungen machen es notwendig, dass man die Programme jeweils an die verschiedenen Bedürfnisse anpasst.
Und mehr noch, AMREF geht in die Dörfer und sucht dort nach geeigneten Kandidaten, bildet sie aus und schickt sie wieder zurück, damit sie anschließend, als Einheimische anerkannt, ihre Nachbarn, Freunde und Verwandten behandeln können.
Durch diesen Ansatz sind die von AMREF ausgebildeten Community Healh Worker eine Garantie für eine gute Entwicklung.

Zusätzlich gehört es zur Strategie von AMREF länderweit mehr Gesundheitsstationen zu errichten, um den Menschen auch in den entlegenen Gebieten eine Anlaufstelle zu bieten, um sich behandeln zu lassen.

Internationale Anerkennung

Im Mai 2006 wurde der AMREF Flying Doctor Service als erster nicht europäischer Flugrettungsdienst von EURAMI (European Aeromedical Institut) offiziell anerkannt. EURAMI ist eine von weltweit zwei Organisationen, die internationale Standards für die Flugrettung festgelegt haben.
Der FDS erhielt die höchste Stufe der Zulassung „Full Accreditation – Special Care“, das heißt, dass selbst Risikopatienten professionell und sicher transportiert werden.

Sternstunden für AMREF € 130.000 für Kinder in Ostafrika

Der Sternstunden e.V./Bayerischer Rundfunk haben mit ihrem Spendenaufruf im Dezember 2006 €130.000 Euro für mehrere hundert Kinder in Ostafrika gesammelt. Von der Summe können 100 Flüge für ein Spezialistenteam in die abgelegenen Hospitäler von Kenia und Tansania finanziert werden. Pro Visite im Busch behandeln die Ärzte mehr als 40 Kinder und nehmen mindestens 10 komplizierte Operationen vor, um Gaumenspalten, Klumpfüße und andere Missbildungen zu beseitigen.

Der Aufenthalt der Spezialisten hat zusätzlich den langfristigen Effekt, dass das medizinische Personal vor Ort während der Behandlungen ausgebildet wird, um in Zukunft einige der Aufgaben selber zu bewältigen.

JUVE Award 700 Anwälte spenden 67.300 Euro für AMREF

Am 2. Juni 2007 hat im zweiten Jahr der Flying Doctors Golf Cup in Bad Wiessee am Tegernsee stattgefunden.
Der beispiellose Einsatz von Dr. Goswin W. von Mallinckrodt und seinen Mitarbeiter machten das Turnier zu einem vollen Erfolg:
Durch den Verkauf von Greens an Sponsoren und der Auktion von gespendeten Kunstwerken namenhafter Münchner Galerien durch Senta Berger und Friedrich von Thun wurde ein Reinerlös von €100.000 für AMREF und die Flying Doctors erzielt.
Obwohl sich der Tag zunächst von seiner regnerischen Seite zeigte, war die Laune der Gäste ungetrübt und zum Abendempfang schien wieder die Sonne.
1000 gestiftete Rosen aus Kenia rahmten die Veranstaltung wundervoll ein.
Nach der Siegerehrung durch den Präsidenten des Golfclubs fand der Abend mit der Lifeband „Tea for Two“ einen schönen Ausklang.

Da die Anzahl der hilfebedürftigen Kinder in Afrika nach wie vor groß bleibt, wird AMREF auch im nächsten Jahr versuchen mit den wertvollen Spenden den Notleidenden zu helfen und ihnen dadurch eine neue Lebensperspektive zu geben.

Die Stimme Afrikas gewinnt Gates Award

Es war ein großer Tag für AMREF und eine große Ehre für alle Mitarbeiter, die sich weltweit für die Menschen in Afrika einsetzen.

Am 2. Juni 2005 übergab der reichste Mann der Welt, William H. Gates, in Washington den mit einer Million Dollar dotierten Gates Award an AMREF. Der Preis ehrt AMREF für außergewöhnliche Erfolge, in der Verbesserung der Gesundheitszustände in Entwicklungsländern.

„Wir gratulieren AMREF für ihre Errungenschaften, welche die Welt inspirieren,“ sagte Melinda Gates, Mitbegründerin der Gates Stiftung und Gattin von Bill Gates. „Bill und ich gründeten die Stiftung, um Aufmerksamkeit der Welt auf die großartigen Erfolgsgeschichten zur Verbesserung der Gesundheit in der Welt zu lenken – für die unbesungenen Helden, dessen Arbeit neue Möglichkeiten und Türen zu Verbesserung der Gesundheit in Entwicklungsländern geöffnet hat.“

Eine internationale Jury wählte AMREF aus 85 nominierten Organisationen aus. Fünfzig Jahre außergewöhnliches Engagement, in denen AMREF die Situation der ärmsten Gemeinden in Afrika verbesserte, wurden honoriert. Die Juroren waren überzeugt von AMREF’s Programmen, die jährlich Millionen Afrikaner erreichen und deren Ergebnisse als einige der größten Erfolgsgeschichten in Afrika gelten.

„Die Stimme Afrikas zu sein ist eine große Herausforderung. Aber AMREF ist mehr, als nur die Stimme Afrikas. Es wurde gelernt, wie man nachhaltig die Gesundheit in Afrika verbessert, in dem Afrikaner gefragt wurden, was sie benötigen und wie dies am besten. zu tun sei.

„Die Probleme, die derzeit in Afrika bestehen, resultieren aus der Kommunikationslücke, die zwischen Gemeinden und dem Gesundheitssystem bestehen“, sagte AMREF’s General Direktor, Dr. Michael Smalley. „Wir werden das Preisgeld nutzen, um dieses Problem zu lösen.“

AMREF akzeptiert den Preis im Namen der Gemeinden und der Menschen, mit denen sie arbeiten.