WirtschaftsWoche: AMREF-Wasserprojekt in Tanzania

Das AMREF-Wasserprojekt in Mkuranga, Tanzania wird in der aktuellen WirtschaftsWoche (Ausgabe vom 28.11. 2010) vorgestellt.

Die der Wirtschaftswoche beigelegte CD zum Thema “Wasser ist Leben” präsentiert das durch die Lanxess AG geförderte Wasserprojekt von AMREF, durch das Kindern und Schülern in Tanzania der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht wird.

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Hier erfahren Sie mehr über das AMREF-Wasserprojekt in Mkuranga, Tanzania.

UNO erkennt Menschenrecht auf Wasser an

Ende Juli hat die UN-Vollversammlung das Recht auf sauberes Wasser als Menschenrecht anerkannt.

Die von Bolivien eingebrachte Resolution wurde einstimmig angenommen, allerdings gab es 41 Enthaltungen, vorab aus Industrieländern, darunter den USA, Grossbritannien und Kanada. Neben der Schweiz stimmten auch Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und Norwegen dem Antrag zu.

Nach Schätzungen der Uno haben derzeit rund 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen keine Toiletten. 4000 Kinder sterben täglich, weil sie schmutziges Wasser trinken müssen.

Zwar ist die Uno-Resolution zum Recht auf Wasser rechtlich nicht verbindlich und nicht einklagbar, aber symbolisch und politisch dennoch von großer Tragweite. Die Industrieländer und die internationalen Organisationen werden aufgefordert, die Entwicklungsländer finanziell und technisch dabei zu unterstützen, sauberes und erschwingliches Trinkwasser sowie sanitäre Anlagen für alle Menschen zur Verfügung zu stellen.

Um das Menschenrecht auf Wasser tatsächlich durchzusetzen, braucht es nun einen zweiten Schritt: eine rechtlich verbindliche Konvention, die das Wasser als gemeinsames Gut der Menschheit anerkennt, die Lebensgrundlage der kommenden Generationen schützt und Verteilungsgerechtigkeit herstellt. Zudem sollte jedes Land in einer nationalen Wasserstrategie festschreiben, wie es das Recht auf Wasser umsetzen und gewährleisten will.

(Quelle: Auszug aus “Uno anerkennt Menschenrecht auf Wasser” von Alliance Sud)

AMREF Wasser-/Trachomprojekt in Samburu, Kenia

Dank finanzieller Unterstützung durch KNORR Bremse Global Care e.V. wird AMREF im Dezember 2010 ein Wasser-/Trachomprojekt in Samburu, Kenia beginnen.
In dieser, von großer Trockenheit gekennzeichneten Gegend, die hauptsächlich von Nomaden besiedelt ist, herrscht Wasserknappheit. Durch den fehlenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und mangelnde Hygienemaßnahmen treten immer wieder epidemieartige Erkrankungen auf, die durch verunreinigtes Trinkwasser verursacht sind.

AMREF Wasserprojekt in Mkuranga, Tanzania

Dank finanzieller Unterstützung durch die LANXESS AG fördert AMREF Deutschland ein Wasserprojekt in Mkuranga, Tanzania.
In 24 Schulen dieser durch langanhaltende Trockenheit charakterisierten Gegend wird durch AMREF das PHASE (Personal Hygiene and Sanitation Education) – Programm der WHO durchgeführt. Kinder lernen über die essentielle Bedeutung von Hygienemaßnahmen, über die Nutzung von Latrinen und die Vermeidung von durch verunreinigtes Trinkwasser verursachte Krankheiten.

Erfahren Sie mehr über die AMREF Wasser- und Trachomprojekte in Kenia und Tanzania und erfahren Sie, wie auch Sie helfen können

AMREF fördert eLearning für Krankenschwestern in Kenia

AMREF Deutschland fördert eLearning für Krankenschwestern in Kenia

Über 80% der Bevölkerung Kenias lebt in ländlichen Gemeinden, fernab von Zugang zu medizinischer Versorgung und qualifiziertes Personal ist nur in geringstem Ausmaß vorhanden.
Zudem mangelt es an Ausbildungsmöglichkeiten. Und diejenigen, die ausgebildet sind, verlassen immer häufiger aufgrund mangelnder Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten ihre Heimat. Der sogenannte „brain drain“.

Auch wenn sich das Gesundheitswesen in Afrika in den letzten Jahren insgesamt verbessert hat, so haben UN und WHO erst kürzlich die Alarmglocke geläutet: wenn die MDG – Millennnium Development Goals zur Verbesserung der Lebenssituation in Afrika erreicht werden wollen, so muss die Zahl der Gesundheitshelfer dort bis zum Jahr 2015 verdoppelt werden.

AMREF hat sich dem Erreichen dieser Ziele verschrieben, und versteht Bildung und Ausbildung als Schlüssel für eine stabile und gesunde Zukunft Afrikas.

Um sich den neuen Herausforderungen zu stellen, hat AMREF das eLearning eingeführt, die Ausbildung von Krankenschwestern durch Distanz-Lernmethoden, mittels Computer und CD-ROM.

Durch eLearning kann eine enorme Reichweite erzeugt werden, v.a. ermöglicht diese Ausbildungsmethode, dass die Lernenden in ihrer Heimat verbleiben können, von „zuhause“ lernen können, nicht dem Lockruf der Großstadt folgen müssen, wo sie womöglich in den Slums ihr Dasein fristen müssten. Vor, während und nach ihrer Ausbildung können die Lernenden ihre erworbenen Fähigkeiten bei den Menschen in ihrer Umgebung anwenden. Und ihr Wissen an die Menschen in ihrer Heimat weitergeben.

Diese Einbeziehung der Gemeinden, der lokalen Bevölkerung ist das oberste Prinzip von AMREF. Afrikaner helfen Afrikanern.

Lesen Sie mehr über die Hintergründe zu diesem Projekt, über die Ausbildungsziele, bisherigen Erfolge, die nächsten Schritte und über die Herausforderungen für die Zukunft.

Entbindungsklinik und Hebammenschule im Süd-Sudan

AMREF plant den Bau einer Entbindungsklinik und die Durchführung einer Hebammenschule im Süd-Sudan.

Im Süd Sudan herrscht die weltweit höchste Mütter-und Säuglingssterblichkeit. Jede 15. Mutter stirbt bei der Geburt. Jedes 5. Kind erreicht nicht das 5. Lebensjahr.
Mehr als 20 Jahre Bürgerkrieg haben das Land zerstört. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen, Schulen, Gesundheitszentren, Straßen, Brücken, soziale und administrative Infrastruktur sind zerstört. Millionen Menschen sind im Krieg getötet worden. Millionen mussten durch Flucht ihre Heimat aufgeben. Qualifiziertes Personal hat wegen mangelnder Arbeitsmöglichkeiten das Land verlassen. Analphabetismus, extreme Armut, Hunger und Krankheiten sind die Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen.

AMREF wird ab 2011 eine Entbindungsklinik für das Missionskrankenhaus Lui bauen. Mit deutschen Spendengeldern, die durch „Ein Herz für Kinder e.V.“ für AMREF zur Verfügung gestellt werden, werden Räumlichkeiten für Behandlungen, stationären Aufenthalt, Labor und Untersuchungen geschaffen. Es ist geplant, pro Monat 20-30 Entbindungen durchführen zu können.

Weitere Spendengelder aus Deutschland sind von einer anderen großen Wohltätigkeitsorganisation in Aussicht gestellt worden, um HEBAMMEN auszubilden. Diese Gesundheitshelferinnen stammen aus der lokalen Bevölkerung und werden in der AMREF-Training-School ausgebildet, um stationär und in den Gemeinden vorgeburtliche, geburtsbegleitende und frühkindliche Versorgung durchführen zu können.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel und erfahren Sie mehr über die Entbindungsklinik und Hebammenschule im Süd-Sudan, die politische Situation im Süd Sudan und was Sie tun können.