AMREF beim ARENA Day 2013 in Barcelona

news-2013-Vortrag-ArenaDay-Publikum-beitrag

Dass Wasser nicht nur zum Schwimmen wichtig ist, erfuhren die Teilnehmer des DSV Jugendcamps am vergangenen Wochenende in Barcelona.

400 jugendliche NachwuchsschwimmerInnen sind anlässlich der Schwimm-WM nach Barcelona gereist. Sie trainieren mit Profis, sie lernen die deutschen Nationalmanschaften kennen und sie lernen auch warum es wichtig ist, sorgsam mit der lebenswichtigen Ressource Wasser umzugehen.

Eindrücke vom Arena Day 2013

Auf Einladung von ARENA hat AMREF in einem Workshop mit den Jugendlichen über die Bedeutung von Wasser, den Zugang zu Wasser in Afrika und die AMREF Wasserprojekte gesprochen.

ARENA ist seit vielen Jahren Partner von AMREF. Das Unternehmen für Bademode finanziert den Bau von Brunnen in Afrika und leistet so einen wichtigen Beitrag zu der Verbesserung der Lebensbedingungen für mehrere 1000 Menschen jährlich. Auf dem Foto unten sieht man das Pumphaus eines 2012 abgeschlossenen Projekts in Ngelani-Matia (Kenia), das von ARENA finanziert wurde.

Hier wird sauberes Wasser für etwa 2.700 Menschen zur Verfügung gestellt, die vorher mehr als 8 km täglich laufen mussten, um an Wasser aus von Hand gegrabenen Senken in einem ausgetrockneten Flussbett zu kommen. Die Bevölkerung hat tatkräftig bei dem Projekt mitgearbeitet und Materialien aus der Region zum Bau des Pumphauses beigesteuert. Zahlreich haben sie sich auch am Graben für die Wasserleitungen beteiligt. Die Zusammenarbeit zwischen ARENA Deutschland und AMREF Deutschland soll weiter ausgebaut werden.

Olympiasiegerin Kirsty Coventry und AMREF

Auch die zweifache Olympiasiegerin Kirsty Coventry aus Simbabwe, die vergangenes Jahr die von ARENA finanzierten AMREF-Wasserprojekte besuchte, hat sich den Workshop nicht entgehen lassen.

„Ich unterstütze die AMREF Wasserprojekte, weil die lokalen Gemeinschaften von Anfang an mit einbezogen werden. Nur so können Projekte nachhaltig sein. Den Erfolg habe ich bei meinem Besuch der Projekte im vergangenen Jahr mit eigenen Augen gesehen.“, so Kirsty Coventry.

Im Anschluss durften einige Kinder mit dem Schwimmstar trainieren und auch bei der anschließenden Autogrammstunde herrschte reger Andrang.