Stand Up for African Mothers
Mütter und Kinder im Fokus

AMREF_SandUp_Logo_lang_RGB Web großFrauen sind das Herzstück und der Motor afrikanischer Gemeinschaften. Gleichzeitig trifft sie der massive Mangel an medizinischem Personal in den ländlichen Regionen Afrikas besonders stark. Häufig kommt es zu Komplikationen während der Schwangerschaft. Diese verlaufen dann aber ohne die Betreuung durch ausgebildete Hebammen zu oft tödlich. In Afrika südlich der Sahara besteht für eine von 36 Frauen die Gefahr, während der Schwangerschaft oder Geburt zu sterben. In Industrieländern ist es gerade einmal eine von 4.900 Frauen. Ethiopie sage-femme formée par l'AMREF 3Hinzu kommt, dass Geburten in den ländlichen Regionen Afrikas meist Zuhause und in der Regel nur mithilfe von traditionellen Geburtshelfern stattfinden. Kommt es zu Komplikationen, können die Frauen meist nicht ausreichend versorgt werden. AMREF bildet deshalb im Rahmen der globalen Kampagne „Stand Up for African Mothers“ Hebammen aus. Diese Kampagne soll helfen, die Müttersterblichkeit in Ostafrika signifikant zu senken. Dazu sollen 15.000 Hebammen ausgebildet werden. Beispiel_Dokumentation_AMREFHebammenausbildungIst eine Hebamme erst einmal ausgebildet, kann sie jährlich die Betreuung von 500 Frauen sicherstellen und ermöglicht Frauen über die Schwangerschaft hinaus ein selbstbestimmteres und gesünderes Leben. Gut ausgebildete Hebammen sind mehr als reine Geburtshelfer, sie vermitteln Wissen über Familienplanung, die Notwendigkeit betreuter Geburten und Kindergesundheit.

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 Hier können Sie unsere Hintergrundbroschüre runterladen:

Cover_Su4AM_BroschüreMutter-Kind-Gesundheit in Afrika

  • 70% der afrikanischen Frauen erhalten keine vorgeburtliche medizinische Versorgung und die Hälfte aller Entbindungen finden zu Hause ohne medizinische Betreuung statt (im Südsudan sogar bis zu 95%)
  • Jedes Jahr sterben 162.000 Mütter aufgrund eines Mangels an grundlegender medizinischer Versorgung
  • Jedes Jahr bleiben 1.5 Mio afrikanische Kinder mutterlos zurück
  • Eine ausgebildete Hebamme kann jährlich bis zu 500 Frauen medizinisch betreuen