Dürrehilfe in Kenia

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Kenia erlebt eine verheerende Dürre. Die Regenzeit im April 2017 ist erneut viel schwächer ausgefallen als normal. Die neue Saat ist zum größten Teil verdorrt. Das Vieh der Hirten stirbt, während die Menschen auf der Suche nach Wasser verzweifeln.

Die Not ist so groß, dass die Regierung die Lage als „national desaster“ einstuft. Betroffen sind 2,6 Mio. Menschen, 1,1 Mio. davon Kinder.

Um Leben zu retten, verteilt die Regierung in den am härtesten betroffenen Orten Lebensmittel. Angesichts der großen Zahl von Hilfsbedürftigen ist das aber einfach nicht genug. Allein kann das Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt, die riesige Herausforderung nicht bewältigen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Ansprache zum bundesweiten Aktionstag für Afrika um Hilfe für die Notleidenden gebeten. Er sagte wörtlich: „Die lange Dürreperiode hat schon viel zu viele Opfer gefordert. Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern (…) Sie erleiden unvorstellbare Not – und ganz besonders leiden die Kinder.“

Die Menschen brauchen schnelle Hilfe. Mit sauberem Wasser und Nahrungsmitteln, die vor allem Kinder und schwangere Frauen mit Energie und Nährstoffen versorgen. Amref Health Africa bringt deshalb – über die zum Glück bereits vorhandenen Gesundheitsstationen und Kinderzentren – Nahrungsmittel zu den Hungernden: Mehr als 110 Tonnen Grundnahrungsmittel in den kommenden Monaten.

Wir bitten für diese Arbeit um Ihre Mithilfe: Jetzt spenden!

>>Hier mehr über die Dürrehilfe von Amref Health Africa in Kenia erfahren.