Medizinische Versorgung für Menschen im Südsudan

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Im Südsudan tobt seit Dezember 2013 ein blutiger Machtkampf zwischen dem amtierenden Präsidenten Salva Kiir und seinem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar. Bis Anfang 2015 mussten schätzungsweise 1,9 Millionen Südsudanesen flüchten. Geschätzte 4 Millionen Menschen brauchen humanitäre Hilfe.

Massive Verschlechterung der Gesundheitssituation durch Regenzeit

Die großen gesundheitlichen Herausforderungen im Südsudan werden durch die aktuelle Krise zusätzlich verstärkt. Die wenigen sicheren Regionen im Land sind mit dem Zustrom an IDPs überfordert. Auch in den Flüchtlingslagern der Nachbarländer Äthiopien, Kenia und Uganda gibt es zu wenig medizinische Basisversorgung und Medikamente. Die mangelnde Sicherheit im Land, das Vertreiben großer Personengruppen, Zerstörung oder Schließung von Einrichtungen und die erzwungene Flucht des Gesundheitspersonals führen dazu, dass die Situation sich weiter verschlimmert. Mitte Mai 2014 ist in Juba die Infektionskrankheit Cholera ausgebrochen. Mittlerweile sind mehr als 5.000 Fälle registriert. Die Regenzeit hat die Situation weiter verschlimmert. Die UN warnen vor einer Hungersnot.

Outreach SS

Cholera Station im Juba Teaching Hospital, die im Rahmen von Outreach Visiten unterstützt wird.

Amref Health Africa ist Mitglied der Nothilfe-Koordinationsgruppe und hat gemeinsam mit den Partners vor Ort entschieden wo Hilfe andringesten nötig ist. In fünf Projekten werden die Binnenflüchtlinge im Südsudan und Flüchtlinge in den Nachbarländern Uganda, Äthiopien und Kenia medizinisch Notversorgt.

 Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende Menschenleben zu retten!