31.000 Euro: Marcel Reif und Marion Kiechle gewinnen „Paarduell“ im Ersten

ARD PAARDUELL, FOLGE 12, "Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?", am Freitag (04.03.16) um 18:50 Uhr im ERSTEN.Moderator Jörg Pilawa (M.) mit seinen prominenten Kandidaten: Marion Kiechle (2.v.r.) und Marcel Reif (r.) treten beim "Paarduell" gegen Anne Gesthuysen (2.v.l.) und Frank Plasberg (l.) an.© ARD/Max Kohr, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter ARD-Sendung bei Nennung "Bild: ARD/Max Kohr" (S2). ARD-Programmdirektion/Bildredaktion, Tel: 089/5900-23534, Fax: 089/550-1259, bildredaktion@DasErste.de

Moderator Jörg Pilawa (M.) mit seinen prominenten Kandidaten: Marion Kiechle (2.v.r.) und Marcel Reif (r.), die gegen Anne Gesthuysen (2.v.l.) und Frank Plasberg (l.) gewonnen haben.
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Sie haben bis zum Ende die Nerven bewahrt und wurden belohnt. TV-Moderator Marcel Reif und seine Frau Prof. Dr. Marion Kiechle gewinnen am Freitagabend bei der Quizshow „Paarduell“ im Ersten 31.000 Euro für den guten Zweck und unterstützen damit die Gesundheitsorganisation Amref Health Africa.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, gerade angesichts der Flüchtlingssituation hier in Deutschland, auch den Kampf gegen Fluchtursachen nicht aus den Augen zu verlieren. Amref Health Africa setzt sich dafür ein, dass Menschen in ihrer Heimat die strukturellen Voraussetzungen finden, ihren Alltag nachhaltig verbessern zu können – durch Stärkung der Gesundheitsstrukturen, Ausbildung, Aufklärung und Prävention.“, so Marcel Reif, der gemeinsam mit seiner Frau auch im ehrenamtlichen Kuratorium der Organisation sitzt.

Um nachhaltig Lebensbedingungen zu verbessern, setzt Amref Health Africa auf die intensive Arbeit mit den Gemeinden in Afrika. Ein Projekt liegt Marcel Reif und seiner Frau, der renommierten Münchener Gynäkologin Prof. Dr. Marion Kiechle, dabei besonders am Herzen. Bei den Massai in Tansania ist die Phase des Übergangs zum Erwachsenenleben für viele Mädchen verbunden mit der schmerzhaften Genitalverstümmelung, die oft lebenslange körperliche und seelische Schmerzen bedeutet. 34649abc993982b197aa9a6210af69ed_LDie Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 25 Prozent der Mädchen an den unmittelbaren oder langfristigen Folgen des Eingriffs sterben. Amref Health Africa entwickelt gemeinsam mit Massai-Gemeinden alternative Initiationsrituale, die Traditionen achten, aber auf die Beschneidung der Mädchen verzichten. Mit großem Erfolg! Seit 2009 konnten bereits mehr als 9.000 Mädchen der gefährlichen Praktik entkommen.

Mit Hilfe der 31.000 Euro kann diese Erfolgsgeschichte jetzt weitergeschrieben werden. Das Geld fließt in ein Projekt in Tansania, das die Genitalverstümmelung von 500 Mädchen im Alter zwischen sieben und 17 Jahren verhindern wird.

„Als Gynäkologin bewegt mich das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung ganz besonders, denn für die folgenschwere Beschneidung der Mädchen gibt es keine medizinische Notwendigkeit. Amref Health Africa hat einen sehr erfolgreichen Ansatz entwickelt, um die jungen Frauen zu schützen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sie Aufklärung erhalten und länger zur Schule gehen können. Diese wichtige Arbeit wollen wir mit unserer Gewinnsumme unterstützen.“, so Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar, München.

Hintergrund Amref Health Africa
Amref Health Africa setzt sich als afrikanische Organisation seit über 50 Jahren für die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine flächendeckende medizinische Grundversorgung ein. Das Projekt „Alternative Rites of Passage“ (Alternative Initiationsrituale) schützt Mädchen vor weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM). Sie können dank der alternativen Initiationsrituale außerdem länger zur Schule gehen und später heiraten, weil ihre Heiratsfähigkeit nicht länger durch den Zeitpunkt der Beschneidung bestimmt wird. Mehr unter: www.amrefgermany.de/gesundheit/alternative-initiationsriten/

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