Rossete lernt von den Gesundheitshelfern

RosseteRossete Nakamoga brachte  all ihre Kinder mit Unterstützung einer Hebamme im Krankenhaus zur Welt. Von den freiwilligen Gesundheitshelfern in ihrem Dorf hat sie viel über Geburtsvorsorge und Gesundheit gelernt.

Ich bin eine echte Mutter und Hausfrau, sagt Rossete Nakamoga. Ich lebe zusammen mit meinem Mann und meinen vier Kindern, die zwei, vier, sechs und zehn Jahre alt sind,  in Luwero, Uganda. Ich kenne Amref Health Africa seit ich jung bin. Ich wusste, dass sie gute Dinge für meine Gemeinschaft tun, als sie mit der Ausbildung freiwilliger Gesundheitshelfer in unserer Region begannen. So haben wir viel gelernt über Gesundheit und wie wir uns vor Krankheiten schützen können.

Familienplanung

Früher gab es hier noch keine Familienplanung, weil wir gar nicht wussten, wie das geht.

Die freiwilligen Gesundheitshelfer haben uns erklärt, dass es sinnvoll ist, einen zeitlichen Abstand zwischen den Schwangerschaften zu planen. Mir selbst hat dieses Wissen sehr geholfen, so kann ich mich besser auf die Betreuung der Kinder konzentrieren, die ich bereits habe

Wir haben in unserem Dorf auch Moskitonetze von Amref Health Africa erhalten, die sehr geholfen haben. Viele Frauen und Kinder in unserem Dorf waren oft krank. Wir mussten viel Geld für ihre Behandlung ausgeben. Jetzt erkranken unsere Kinder nur noch sehr selten an Malaria, weil wir unter den Moskitonetzen schlafen.

Geburt im Krankenhaus

Ich habe alle meine Kinder in der Klinik zur Welt gebracht. Die freiwilligen Gesundheitshelfer beraten schwangere Frauen ab dem dritten Schwangerschaftsmonat bis zur Unterstützung bei der Entbindung in der Geburtsklinik. Ich weiß nun auch, dass es wichtig ist, in der Klinik zu entbinden, damit ausgebildete Hebammen eingreifen können, wenn Komplikationen während der Geburt auftreten. Ein weiterer Vorteil der Geburt in der Klinik ist, dass die Übertragung einer HIV-Infektion von der Mutter auf das Kind verhindert werden kann.

Friedensnobelpreis: Unterschreiben Sie die Petition!

Rosette und ihre Gemeinde brauchen noch mehr Hebammen! Wollen Sie helfen? Wir unterstützen die Kandidatur einer afrikanischen Hebamme für den Friedensnobelpreis 2015. Damit wollen wir Aufmerksamkeit auf die Notlage der afrikanischen Mütter und auf die Tatsache richten, dass dringend mehr Hebammen gebraucht werden, um das Leben von Müttern und Kindern retten. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition!

http://www.amrefgermany.de/nobelpreis-hebammen/