Am 25.April ist Welt-Malaria-Tag!
In die Zukunft investieren. Malaria besiegen.

Malaria gehört zu den vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten. Viele Infektionen lassen sich durch Aufklärung und einfache Präventionsmaßnahmen, wie das Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz, verhindern. Trotzdem starben im Jahr 2013 etwa 584.000 Menschen an der Infektion. Besonders gefährdet sind Kinder und schwangere Frauen. Jede Minute stirbt ein Kind an den Folgen von Malaria!
Gerade in den letzten Jahren wurden jedoch auch große Erfolge bei der Bekämpfung von Malaria verzeichnet. Betroffene Länder (viele davon südlich der Sahara) machen große Fortschritte in der Prävention und Reduktion von Krankheits- sowie Todesfällen. So konnte die Kindersterblichkeit aufgrund von Malaria seit 2000 um 58% gesenkt werden.

Im Kampf gegen Malaria sind Aufklärung und Vorsorge wichtige Investitionen in die Zukunft. Amref Health Africa setzt bei der Bekämpfung von Malaria besonders auf die Unterstützung der Gemeinden und die Ausbildung von Gesundheitshelfern (Community Health Workers), die ihre Gemeinden aufklären und damit ihr Wissen weitergeben. Weiterhin werden durch die Stärkung von Laborstrukturen schnelle Diagnosen möglich und den Patienten kann so die richtige Behandlung zugeführt werden.

Dr Amos

Dr. Amos Nyirenda arbeitete viele Jahre lang als Arzt in Tansania, wo 90% der Bevölkerung in Regionen mit hoher Malaria-Infektionsgefahr leben – insbesondere in den medizinisch unterversorgten ländlichen Regionen. Das will er jetzt als Programme Manager des Clinical Diagnostics Programme von Amref Health Africa ändern und seine Kraft in die Bekämpfung von Malaria-Ursachen investieren. “Nach über zwölf Jahren als Arzt wollte ich einige der verheerenden Krankheiten vorbeugen helfen, mit deren Behandlung ich so viele Jahre verbracht hatte“, sagt Dr. Nyirenda. „Seit ich angefangen habe für Amref Health Africa zu arbeiten, habe ich positive Veränderungen in Tansanias Kampf gegen Malaria gesehen. Die Erkrankung wird durch den Einsatz von Schnelltests schneller diagnostiziert, mehr Menschen schlafen unter den lebensrettenden Moskitonetzen und auch durch verbesserte Hygiene konnten die Brutmöglichkeiten für Moskitos reduziert werden.“