Weltfrühchentag - 17. November 2014
Betreuung von Frühgeburten ist entscheidend

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Der jährlich am 17. November stattfindende Weltfrühchentag macht auf das Thema der Frühgeburten aufmerksam, denn der Kampf gegen Kindersterblichkeit wird erfolglos bleiben, wenn den besonderen Herausforderungen vorzeitiger Geburt nicht entgegengewirkt wird. Beispielsweise durch die Weiterbildung von Gesundheitshelfern im Umgang mit Frühgeburten, um Komplikationen erfolgreich diagnostizieren und behandeln zu können.

15 Millionen Frühgeburten gibt es jährlich – 85 Prozent davon in Afrika und Asien. Mehr als 1 Million dieser Babies sterben an den Komplikationen, die mit zu frühen Geburten einhergehen. Frühgeburten stellen damit die größte Ursache für Neugeborenensterblichkeit und die zweitgrößte für Kindersterblichkeit dar. Viele derer die überleben, haben ihr Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen der frühen Geburt zu kämpfen.

Amref Health Africa glaubt an die Erfolgschancen im Kampf gegen die Kindersterblichkeit. Deshalb bekräftigen wir unser Engagement, den durch vorzeitige Entbindung verursachten Komplikationen entgegenzuwirken – gemeinsam mit lokalen Gemeinden, Regierungen, und Entwicklungspartnern. Gesundheitshelfer werden gezielt für die Behandlung von Frühgeburten weitergebildet und Betreuungsprogramme für die Familien werden ausgebaut. Die lokale Bevölkerung wird bei der Familienplanung unterstützt und über Präventionsmaßnahmen sowie den Umgang mit sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten aufgeklärt. Frauen werden vor und während der Schwangerschaft betreut, um die Zahlen von Frühgeburten zu senken.

Amref Health Africa verfolgt das Ziel, einen universellen Zugang zu vorgeburtlicher Betreuung und geburtshilflicher Notversorgung zu ermöglichen. Denn nur so kann die Überlebenschance von Kindern nachhaltig verbessert werden.baby und mutter