1957 - 2017:
Rückblick auf 60 Jahre Amref Health Africa

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1957 gründeten die drei Ärzte Michael Wood, Archibald McIndoe und Tom Rees den „Flying Doctors Service“ in Kenia. Ihre Idee: Hilfe für die Menschen in den entlegensten Regionen Afrikas, die bis dato überhaupt keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hatten.

Um die ländlichen Gebiete überhaupt erreichen zu können, kamen für ihre Arbeit nur Flugzeuge in Frage. So wurden die Flying Doctors geboren. Auch heute, 60 Jahre nach der Gründung, sind die Visiten und Evakuierungsflüge der Flying Doctors wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Ostafrika. Flogen die „Flying Doctors“ im Jahr 1962 insgesamt 126.333 Kilometer, sind es heute jährlich mehr als 1.600.000 km. Doch mit den Jahren hat sich auch das Betätigungsfeld der Organisation weiterentwickelt und an den Bedarf vor Ort angepasst. Bereits kurz nach der Gründung wird erkannt, dass die Arbeit nur nachhaltig sein kann, wenn in Aufklärung und Ausbildung von Gesundheitspersonal investiert wird. Seither ist Amref stetig zur führenden Gesundheitsorganisation des afrikanischen Kontinents gewachsen.

Die Arbeit der Flying Doctors macht heute nur noch einen Bruchteil der Gesamtaktivitäten aus. Um den Menschen nachhaltig helfen zu können, liegt der Fokus neben der Prävention und Aufklärungsarbeit heute vor allem auf der Aus- und Weiterbildung lokaler Krankenschwestern, Hebammen und Gesundheitshelfer. Insgesamt wurden durch Amref bereits mehr als 11 Millionen Gesundheitsfachkräfte ausgebildet.

Im Pioniergeist der 1950er Jahre gegründet, steht Amref Health Africa heute für Innovation, Bildung und Präventionsarbeit. Die nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Afrika ist und bleibt unser zentraler Auftrag. Doch viel hat sich in 60 Jahren auch verändert. Wer, was, wann, wie und wo?

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