Abuk’s Geschichte

Abuk Ayiik Bol ist stolz: Grasgrün sprießt das Laub der Zwiebeln durch
den lehmigen Boden des kleinen Nutzgartens ihrer Flüchtlingsunterkunft
in Uganda. Bald wird sie ernten können. Auch die Tomaten und Bohnen
gedeihen gut.

Ich bin jetzt Expertin im Anbau von verschiedenem Gemüse.

freut sich die junge Frau. Wie man es pflanzt und pflegt, hat sie in
einem Schulgartenprojekt von Amref Health Africa gelernt.
Dass Abuk Ayiik mit 19 Jahren immer noch zur Schule geht, ist dem Krieg
geschuldet: 2013 musste sie aus ihrer Heimatstadt
Juba im Südsudan
fliehen. Da ihre Eltern auf der Flucht ums Leben kamen, lebt sie mit ihrer
Tante und sechs Stiefgeschwistern in einer Flüchtlingssiedlung in Uganda.
„Meine Tante ist arbeitslos und die Regierung hat die Nahrungsmittelhilfe
gekürzt“, berichtet sie. Daher ist der Gemüsegarten
eine lebenswichtige
Existenzgrundlage. Bald wird Abuk Ayiik die Schule abschließen. Ihr Traum:
„in meine Heimat zurückzukehren und mein Wissen dort weiterzugeben.“




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