Projekterfolg in Tansania!

Nach intensiver Aufklärungsarbeit wurde im Juni 2019 in acht Gemeinden in Handeni (Tansania) erstmals ein alternatives Initiationsritual für insgesamt 600 Mädchen gefeiert.

Diese Mädchen, die mehrheitlich den Massai angehören, hätten der Tradition zufolge dieses Jahr die weibliche Genitalverstümmelung als Zeichen des Übergangs ins Erwachsenenleben über sich ergehen lassen müssen. Dank der Aufklärungsarbeit durch Amref Health Africa, in die auch die ehemaligen Beschneiderinnen, die Eltern, die Gemeindeoberhäupter und die jungen Männer einbezogen werden, konnten sie dieser grausamen Praktik entkommen.

Und das Beste: Das von Amref gemeinsam mit den Gemeinden entwickelte alternative Ritual schützt nicht nur diese Mädchen, sondern auch nachfolgende Generationen. Nur wenn die Gemeinschaften selbstständig entscheiden, der weiblichen Genitalverstümmelung ein Ende zu setzen, kann diese langfristig verhindert werden.

Mehr zu dem Thema: ARTE-Reportage über Alternative Initiationsrituale von Amref Health Africa