Ausbau Augenklinik

Trockenheit, Hitze und Staub prägen das Klima in Samburu County, Kenia. Die Menschen, die hier leben, haben besonders häufig mit Augenkrankheiten zu kämpfen. Viele dieser Krankheiten führen unbehandelt zur Erblindung.

Ein Beispiel: Das Trachom, eine bakterielle Augenentzündung. Sie kommt besonders in Regionen mit schlechter Trinkwasserversorgung und mangelnden hygienischen Verhältnissen vor. Die Übertragung findet z. B. durch verschmutzte Hände, aber auch durch Fliegen statt.

Um Behandlungen zu ermöglichen und Erblindung zu verhindern, wurde mit Spendengeldern aus Deutschland bereits eine Augenklinik in Samburu gebaut. Diese wurde technisch und personell ausgestattet und es wurden die nötigen Medikamente angeschafft. Seither ist sie erste Anlaufstelle bei Augenkrankheiten für rund 223.900 Menschen, die in Samburu leben.

Häufig ist es vor oder nach einer Operation jedoch nötig, dass Patientinnen und Patienten stationär behandelt werden. Bisher ist dies nur eingeschränkt möglich. Da es keine eigene Station für die Patientinnen und Patienten der Augenklink gibt, müssen diese auf der allgemeinen Krankenstation mit untergebracht werden. Hier sind sie dann häufig nicht nur dem Risiko von Krankenhausinfektionen ausgesetzt, es gibt auch schlicht keinen Platz auf der ohnehin überfüllten Station.

Hier wird nun Abhilfe geschaffen: Mit finanzieller Unterstützung von WMF Barmherzigkeit e.V. wird eine neue Station für die Patienten der Augenklinik gebaut. Hier können sie künftig auch vor und nach der Operation fachgerecht versorgt werden.