Nothilfeprojekt nach Zyklon Idai

In Nhamatanda ist die Amref-Hebammenausbildung derzeit nicht möglich.

Nach dem Wirbelsturm sind in Mosambik und Malawi ganze Landstriche verschwunden, hunderttausende Menschen haben alles verloren und sind obdachlos. Vor allem die Kinder sind traumatisiert.

Jetzt rechnet man damit, dass sich die Situation weiter verschärft. Denn die Vorräte in den Notunterkünften werden immer knapper. Vielerorts ist die medizinische Versorgung zusammengebrochen und die Hygienebedingungen sind katastrophal. Unter diesen Bedingungen können sich lebensbedrohliche Krankheiten wie Cholera und Malaria rasend schnell verbreiten.

Wir als afrikanische Organisation sind vor Ort gut vernetzt, um die verzweifelten Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Lage darf sich nicht verschlechtern – besonders die Kinder sind jetzt gefährdet.

warnt Dr. Marcus Leonhardt, der geschäftsführende Vorstand von Amref. Unsere Amref-Teams vor Ort brauchen dringend Unterstützung, um an die Menschen sauberes Trinkwasser und Lebensmittel zu verteilen, in den Notunterkünften Hygieneeinrichtungen bereitzustellen und sie medizinisch zu versorgen. Mittelfristig stellen wir durch den Wiederaufbau medizinischer Infrastruktur die Versorgung insbesondere von unterernährten Kindern und werdenden Mütter sicher.

Für uns ist klar, dass wir auch bleiben, wenn die meisten wieder gehen.

Die großartige Nachricht ist, dass wir unsere Aktivitäten ausweiten und noch viel mehr Menschen erreichen können: Wir haben die Zusage für 400.000 Euro eines großen Geldgebers. Doch nur unter einer Bedingung: Wir müssen selbst einen Teil des Projektbudgets aufbringen.

Werden Sie Teil der Amref-Familie und unterstützen Sie Amref Health Africa mit einer Spende Ihrer Wahl. Vielen Dank!