„Spanischer Nobelpreis“ für Amref Health Africa

 

Foto: Daniel Mora

Amref Health Africa wurde in der Sparte „Internationale Zusammenarbeit“ mit dem diesjährigen Prinzessin-von-Asturien-Preis geehrt. Bei einer feierlichen Zeremonie im nordspanischen Oviedo wurde die angesehene Auszeichnung durch Spaniens König Felipe VI. verliehen. Dr. Githinji Gitahi, globaler CEO von Amref Health Africa, der Vorstandsvorsitzende des spanischen Amref-Büros Álvaro Rengifo und die Anti-FGM-Botschafterin Nice Nailantei Leng’ete nahmen den mit 50.000 Euro dotierten Preis entgegen.
Bereits in der Woche vor der Verleihung hatte das Amref-Team an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen und konnte über seine internationale Arbeit berichten. So beispielsweise während eines Treffens mit regionalen Politikerinnen und Politiker im Parlament von Ovideo, bei Besuchen an örtlichen Schulen und einer Diskussionsrunde zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung mit Lehrenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität in Ovideo.
Dr. Gitahi bei der Preisverleihung:

Es ist eine große Ehre, diesen renommierten Preis für die Arbeit von Amref Health Africa zu erhalten. Er ist gleichzeitig auch eine Anerkennung dafür, dass die afrikanischen Gemeinden selbst afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme finden können.

Der Prinzessin-von-Asturien-Preis für Internationale Zusammenarbeit würdigt den bereits über 60 Jahre langen Einsatz von Amref Health Africa für eine bessere und nachhaltige Gesundheitsversorgung in Afrika. Das Preisgeld von 50.000 Euro wird in die Arbeit von Amref fließen, um weiterhin lokale Strukturen stärken und eine langfristige Wirkung erzielen zu können.